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Aktuelle Änderungen im Pflegekontext - Stand: Januar 2021

Die aktuellsten Regelungen im Pflegekontext, welche sich bedingt durch die gegenwärtige Pandemie geändert haben.

  • Wer Leistungen aus der Pflegeversicherung erhält und ausschließlich das Pflegegeld nutzt, ohne einen Pflegedienst in Anspruch zu nehmen, muss halb- bzw. vierteljährlich eine Beratung nach § 37 Abs. 3 SGB XI abrufen. Beratungseinsätze für Pflegegeldempfänger dürfen telefonisch, digital oder per Videokonferenz durchgeführt werden. Voraussetzung ist, dass der Kunde diese Art der Durchführung ausdrücklich wünscht. Die Regelung gilt befristet bis zum 31.03.2021.
  • Bei einem erstmaligen Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung ( Pflegegrad ) findet regulär eine Begutachtung durch den Medizinischen Dienst (MD) statt. Diese Begutachtung durch den Medizinischen Dienst (MD) zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit kann noch bis 31.03.2021 ohne Untersuchungen des Versicherten in seinem Wohnbereich erfolgen, wenn der MD dies zur Verhinderung des Ansteckungsrisikos des Versicherten oder des Gutachters mit dem Coronavirus für erforderlich hält. Die Einstufung erfolgt dann nach Aktenlage und ggf. telefonischer Befragung.

Aufgrund eines vorherigen Gutachtens vorgesehene Wiederholungsbegutachtungen finden bis zum 31.03.2021 nicht statt.

  • Pflegebedürftige des Pflegegrades 1 können bis zum 31.03.2021 den Entlastungsbetrag nach § 45b SGB XI in Höhe von 125 Euro monatlich auch für Hilfen außerhalb der geltenden Regelung einsetzen, um Corona-bedingte Versorgungsengpässe auszugleichen.
  • Nicht genutzte Beträge für Entlastungsleistungen aus 2019 können noch bis zum 31.03.2021 genutzt werden. Dies gilt für Pflegebedürftige aller Pflegegrade.
  • Bis zum 31.03.2021 wird die Zahlung des Pflegeunterstützungsgeldes wegen der SARS-CoV-2-Pandemie von zehn auf 20 Arbeitstage verlängert.

Hilfsmittel

  • Aufwendungen für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel können rückwirkend ( ab April 2020) bis zu einem monatlichen Betrag in Höhe von 60 EURO genutzt werden. Dabei ist das Kaufdatum für die höhere Erstattung ausschlaggebend. Die höhere Pauschale von 60 EURO gilt bis 31.03.2021.

Pflegehilfsmittel zum Verbrauch sind u.a. :

  • Einmalhandschuhe
  • Desinfektionsmittel (für Hände
  • Mundschutz ( Keine FFP 2 Masken)
  • Desinfektionsmittel für Flächen
  • usw.

Möglich sind Unterschiede in der Bewilligung der Produkte. Einige Pflegekassen legen eine Mengenbeschränkung für die einzelnen Pflegehilfsmittel des Leistungskatalogs fest.

Hinweis:
Die Zusammenstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die jeweiligen Leistungen sind mit der Krankenkasse abzustimmen. Mehr Infos zu den wichtigsten Änderungen in Bezug auf die häusliche Pflege in Corona-Zeiten unter: https://www.pflegeberatung.de/corona


 

Aufruf unserer Regionalgruppe Ortenau

Leser helfen – Aktion 2020 der Mittelbadischen Presse Offenburg

Liebe Mitglieder und Unterstützer unserer Selbsthilfegruppe Mukoviszidose Ortenau!

Die Mittelbadische Presse in Offenburg mit den Lokalausgaben Offenburger Tageblatt, Kehler Zeitung, Acher-Rench-Zeitung und Lahrer Anzeiger lässt den gesamten Erlös aus der diesjährigen Aktion „Leser helfen“ unserer Selbsthilfegruppe zukommen!

Für diese Unterstützung sind wir sehr dankbar, dürfen wir doch aufgrund der in den vergangenen Jahren eingegangenen Spenden aus der Leserschaft auf ein beachtliches Ergebnis für die Arbeit unserer Gruppe hoffen.

Trotz großartigem Engagement von Seiten der Mittelbadischen Presse und eifriger Vorarbeit im Organisationsteam unserer Selbsthilfegruppe benötigt die Aktion neben den laufenden Zeitungsberichten auch die Unterstützung von allen Mitgliedern sowie von möglichst vielen Personen, denen unsere Arbeit wichtig ist bzw. von den Leuten und Firmen / Schulen / Institutionen / Vereinen, die uns immer wieder unter die Arme greifen.

Die Aktion startet am 1. November und läuft bis etwa Mitte Januar 2021. In dieser Zeit werden Artikel in der Zeitung erscheinen, die die Krankheit Mukoviszidose für die Öffentlichkeit erläutern und die Arbeit unserer Selbsthilfegruppe aufzeigen. Der Themenplan sieht vor, dass aus unserer Gruppe von Mukoviszidose betroffene Personen und deren Familien zur Sprache kommen werden. Auch von medizinischer und psychologischer Seite wird das Thema beleuchtet: Von Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten über Medikamente bis hin zur Organtransplantation. Was ist, wenn alle Maßnahmen nicht zu helfen scheinen, wenn die Sauerstoff-Flasche als ständiger Begleiter unumgänglich wird . . . ? Und dann sind auch noch viele junge Leute zu erwähnen, die es trotz aller Bemühungen nicht geschafft haben, weiter am Leben teilhaben zu können!

Wir wollen helfen, wo immer es uns möglich ist; unser Ziel heißt: Mukoviszidose muss heilbar werden!

Wir bitten deshalb darum, für diese Aktion in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis die „Werbetrommel“ zu rühren, damit „Leser helfen 2020“ zu einem großen Erfolg wird! Nutzen Sie nach Möglichkeit Ihre Kontakte in den sozialen Netzwerken facebook, instagram usw. und posten Sie unsere Anliegen in die virtuelle Welt, damit die Realität für unsere Betroffenen leichter wird!


 

Aktuelles zur laufenden Petition des Landesverbands

Der Sprecher für Gesundheits- und Suchtpolitik und Vorsitzender  des Ausschusses für Soziales und Integration, Herr Rainer Hinderer, hat Rita Locher im Landtag in Stuttgart empfangen und sich über die Arbeit des Mukoviszidose e.V. Landesverband Baden-Württemberg informiert. Hintergrund war die Petition zur Medizinischen Versorgung von Mukoviszidose Patienten in Baden-Württemberg. Aufgrund des komplexen Sachverhaltes hat Rita Locher Herrn Rainer Hinderer gebeten, die Landesregierung aufzufordern eine Expertenanhörung in Form eines Rundtischgespräches einzuberufen. In einem anschließendem Positionsschreiben des Mukoviszidose e.V. Landesverband Baden-Württemberg haben der Vorsitzende Thomas Becher und Vorstandsmitglied Rita Locher dies nochmal unterstrichen.


Am Rande des Plenums im Landtag von Baden-Württemberg. Rainer Hinderer, Sprecher für Gesundheits- und Suchtpolitik und Vorsitzender des Ausschusses für Soziales und Integration im Landtag und Rita Locher, Vorstandsmitglied Mukoviszidose e.V. Landesverband Baden-Württemberg


 

Kein Standort-Übungsplatz der Bundeswehr in direkter Nachbarschaft zur Rehaklinik Tannheim

Die Bundeswehr plant gegenüber der Nachsorgeklinik Tannheim einen Standortübungsplatz, der den Reha-Erfolg für schwer herz-, krebs- und mukoviszidosekranke Kinder und ihre Familien nachhaltig beeinträchtigen würde.

In den vergangenen 23 Jahren hat sich die Klinik Tannheim deutschlandweit als eine erste Adresse der Familienorientierten Nachsorge für Familien mit krebs-, herz- und mukoviszidosekranken Kindern etabliert. Weiter behandelt die Nachsorgeklinik Tannheim „Verwaiste Familien“ – das sind Familien, die durch Krankheit ein Kind verloren haben.

In direkter Nachbarschaft dieser Klinik soll nun ein Standortübungsplatz der Bundeswehr entstehen. Geplant sind eine Schießanlage für Panzerfaust und Granatpistole, eine Panzer-Teststrecke, eine Handgranatenwurfanlage sowie die Möglichkeit für Biwak-Übungen.

Wenn dieser Standortübungsplatz der Bundeswehr realisiert wird, werden in den kommenden Jahren und Jahrzehnten sehr viele Menschen in schweren Lebenssituationen davon betroffen sein.

Die Ruhe für die Trauernden und die chronisch kranken Patienten und Eltern, die aus ganz Deutschland nach Tannheim kommen, würde damit zerstört. 

Unterstützen Sie den Protest gegen diese Pläne mit der Teilnahme an der laufenden Petition. Vielen Dank !

Weitere Informationen:

Webseite des Vereins "We speak music" -> Weblink

Bericht des SWR Fernsehens -> Weblink

Link zur Petition -> Weblink


 

Einreichung der Petition des Landesverbands Baden-Württemberg

Der Landesverband Baden-Württemberg hat seine Petition in Anlehnung an die Petition des Bundesverbandes im Landtag von Baden Württemberg eingereicht und auf aktuelle Missstände in den Mukoviszidose-Ambulanzen hingewiesen.

Wir konnten unsere Petition mit Erhebungen, die wir bereits vor einigen Jahren gemacht haben untermauern.

Der 16. Landtag von Baden-Württemberg hat in seiner 120. Sitzung am 20.05.2020 über die eingereichte Petition entschieden.

Das Ergebnis finden Sie in der offiziellen Stellungnahme hier zum Download


 

Behelfsmaske Nase-Mund Bedeckung /Alltagsmaske für Erwachsene

Die Regionalgruppe Pforzheim-Enzkreis, Nordschwarzwald fertigt handgemachte Nasen-Mund Maske aus Baumwollstoffen.

EDEKA  FEDELE verkauft diese Masken in den Filialen in Calmbach und Bad Wildbad.

Der komplette Erlös wird für den Unterstützungsfond des Mukoviszidose e.V. verwendet.

Mehr Info bei rita.locher@mukobw.de

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