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Psychologische Beratung und Betreuung in Baden-Württemberg wird ausgebaut

Der Mukoviszidose e.V. Landesverband Baden-Württemberg bietet zukünftig psychologische Information und Beratung für Menschen mit Mukoviszidose und deren Angehörige durch zwei qualifizierte Psychologinnen an.

Eine chronische Erkrankung wie Mukoviszidose belastet die psychische Gesundheit und die Lebensqualität der Betroffenen als auch ihrer Angehörigen. Deshalb richtet sich die psychologische Unterstützung gezielt an Betroffene und deren Familien und Partner als Unterstützungsangebot und als Angebot zur Selbsthilfe.

So erreichen Sie uns:
Telefon: 07031 463626
E-Mail: info@mukobw.de

Bitte melden Sie sich mit Ihrem Anliegen bei unserer Geschäftsstelle! Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

24.02.2026 Rita Locher / Martin Rapp

 


 

Aktuelle Krankenhausreform und Ambulante Spezialärztliche Versorgung (ASV) – Gespräch mit Andreas Stoch

Am Rande einer Wahlveranstaltung nahm sich Andreas Stoch, Spitzenkandidat der SPD in Baden-Württemberg, Zeit für ein kurzes Gespräch zur bundesrechtlichen Vergütung der Ambulanten Spezialärztlichen Versorgung (ASV) im Kontext der aktuellen Krankenhausreform. Obwohl die Vergütung der ASV bundesrechtlich geregelt ist, bestehen auf Landesebene Möglichkeiten, strukturelle Rahmenbedingungen gezielt zu stärken – etwa im Rahmen der Krankenhausplanung, über investive Förderinstrumente oder durch die Ausgestaltung von Sicherstellungsstrukturen im Zuge der Reform.

Andreas Stoch hat Rita Locher zugesagt, die Sicherung der Mukoviszidose Ambulanzen nach der Landtagswahl persönlich zur Chefsache zu machen. Er bat sie, direkt nach der Landtagswahl mit ihm Kontakt aufzunehmen, um den weiteren Prozess anzustoßen. Gemeinsam mit den gesundheitspolitischen Sprecherinnen und Sprechern sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern des Gesundheitswesens sollen tragfähige Lösungen entwickelt werden.

Rita Locher 17.02.2026

 


 

Nina Warken in Calw - Mukoviszidose im Fokus der Krankenhausreform

Den Besuch der Bundesgesundheitsministerin Nina Warken nahm Rita Locher zum Anlass die Versorgung von Menschen mit Mukoviszidose im Kontext der Krankhausreform anzusprechen.

Locher machte deutlich, dass seltene, chronische Erkrankungen wie Mukoviszidose bei Krankenhausplanung, Leistungsgruppen und Finanzierung explizit berücksichtigt und strukturell geschützt werden müssen. Zentrenbildung sei sinnvoll, dürfe jedoch nicht vorhandene ambulante Spezialstrukturen ersetzen, sondern muss diese systematisch integrieren. Insbesondere riskierten etablierte nichtuniversitäre CF-Ambulanzen eine strukturelle Benachteiligung, obwohl sie tragende Säulen der regionalen Versorgung seien.

Ministerin Warken hob hervor, dass das Ziel eine Spezialisierung, Digitalisierung und Konzentration von Krankenhausstandorten sei, um eine effizientere und qualitativ hochwertige Versorgung sicherzustellen. Es werde eine Konzentration medizinischer Leistungen angestrebt, bei der kleinere Häuser spezialisierte Schwerpunkte erhalten (z. B. Orthopädie, Kardiologie).

Darüber hinaus bleibe die Sicherung der flächendeckenden Daseinsvorsorge in der Fläche wichtig. Dafür solle den Ländern mehr Spielraum bei Übergangsfristen und Kooperationsmöglichkeiten eingeräumt werden.

Rita Locher 03.02.2026

 


 

 

Neujahrsempfang de Landesregierung 2026

Roter Teppich für Menschen, die sonst nicht im Mittelpunkt stehen: Der Neujahrsempfang der Landesregierung in Stuttgart war den unverzichtbaren „stillen Schaffern“ gewidmet.

In seiner Neujahrsrede hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann die „stillen Schaffer“ in Baden-Württemberg in den Mittelpunkt gestellt.

Vor rund 750 Gästen im Neuen Schloss in Stuttgart betonte er, wie wichtig es gerade in Zeiten lauter und rücksichtsloser Töne sei, jene Menschen sichtbar zu machen, die im Verborgenen Verantwortung übernehmen und das Gemeinwesen am Laufen halten.

Sie seien „unverzichtbar“, sagte der Ministerpräsident, und verdienten besondere Anerkennung: „Sie tun, was zu tun ist, ohne viele Worte zu machen.“ Oft werde ihre Bedeutung erst dann bewusst, wenn etwas nicht funktioniere. Die „stillen Schaffer“, so Kretschmann, bildeten das Fundament unserer Gesellschaft – „denn ohne sie geht gar nichts“.

Brigitte Stähle / Regionalgruppe Stuttgart

 


 

Preisverleihungen bei der Deutschen Mukoviszidose-Tagung 2025

Im Rahmen der Begrüßungsveranstaltung bei der Deutschen Mukoviszidos-Tagung wurde der Adolf-Windorfer-Preis 2025 überreicht.

Prof. Dr. med. Michael Hogardt, Universitätsmedizin Frankfurt, ehrte Andrew Tony-Odigie, Universität Heidelberg, für seine Mikrobiom-Forschung in der Mukoviszidose-Therapie. Dem Preisträger und seiner Arbeitsgruppe ist es erstmals gelungen, kommensale Bakterien aus dem Sputum von Mukoviszidose-Patienten zu isolieren und nachzuweisen, dass diese über die Freisetzung von kurzkettigen Fettsäuren pathogene Bakterien wie z.B. Pseudomonas aeruginosa hemmen können. Die Urkunde überreichte Stephan Kruip. Der diesjährige Preis wurde vom Landesverband Baden-Württemberg finanziert, vertreten durch das Vorstandsmitglied Annika Pröll.

Im Rahmen dieser Abendveranstaltung wurde die CF-Ehrennadel des Mukoviszidose e.V. gleich zweimal verliehen.

Brigitte Stähle ehrte Roland Wehrle in ihrer Laudatio für sein langjähriges und erfolgreiches Engagement für die von Mukoviszidose Betroffenen. Das Entstehen der Familienorientierten Nachsorge als wegweisendes Behandlungsmodell für Familien mit schwer chronisch kranken Kindern sowie Familien, die ein Kind verloren haben, der Bau der Nachsorgeklinik Tannheim und die Gründung der Stiftung Deutsche Kinderkrebsnachsorge sind wesentlich dem seit Jahrzehnten andauernden Engagement von Roland Wehrle zu verdanken.

Ebenso erhielt Ulrike Rassow-Schlanke die CF-Ehrennadel. Die Laudatio hielt Dr. Ute Graepler-Mainka. Ulrike Rassow-Schlanke wurde für ihr langjähriges herausragendes und erfolgreiches ehrenamtliches Engagement, das weit über die professionelle Tätigkeit hinausragt und als Dank für die wertvolle Hilfe, all die Kraft und Zeit, die sie in ihrem Ehrenamt dem Mukoviszidose e.V. und den von Mukoviszidose Betroffenen geschenkt hat, mit der Ehrennadel des Mukoviszidose e.V. für ehrenamtliche Verdienste ausgezeichnet. Neben ihrer herausragenden fachlichen und menschlichen Arbeit als Leitung des Pflegeteams der Mukoviszidose-Ambulanz Tübingen, ist sie seit vielen Jahren aktives Mitglied im Arbeitskreis Pflege des Mukoviszidose e.V. und gestaltet dort die Weiterentwicklung der Versorgung aktiv mit.

Quelle: Muko e.V. Bundesverband / Linkedin

 


 

Kinderkrebsnachsorge und Mukoviszidose

Die Deutsche Kinderkrebsnachsorge – Stiftung für das chronisch kranke Kind feierte am 22. November 2025 in Stuttgart ihr 35-jähriges Jubiläum mit einem Festakt und einer Preisverleihung.

Stiftungsvorstand Roland Wehrle eröffnete den Abend und skizzierte die prägenden Meilensteine auf dem Weg zum Bau der Nachsorgeklinik Tannheim, der Familienorientierten Nachsorge für Familien mit schwer chronisch kranken Kindern sowie für Familien, die ein Kind verloren haben.

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken würdigte dieses Engagement in einem Grußwort per Videobotschaft.

Anschließend überreichten die Stiftungsvorstände Sonja Faber-Schrecklein und Roland Wehrle den Nachsorge- und Medienpreis.

Der Mukoviszidose-Landesverband e.V. war durch Vorstandsmitglied Rita Locher vertreten. Sie bedankte sich bei den Stiftungsvorständen für das Engagement zugunsten der Mukoviszidose-Betroffenen.

Parallel zur Veranstaltung führte sie Gespräche mit dem Landtagsabgeordneten Frank Bonath über relevante gesundheitspolitische Themen rund um Mukoviszidose.

Ein interessanter Austausch fand zudem mit Prof. Dr. Dr. Burkhard Tümmler statt, insbesondere zu CFTR-Modulatoren und dem Mikrobiom. Er sieht noch viel Potenzial für künftige Forschungen zum Mikrobiom der Atemwege.

23.11.2025
Rita Locher

 


 

Forum Gesundheitsstandort Baden-Württemberg - Fachtag zu klinischen Studien

Als Patientenvertreterin erlebe ich, wie eng klinische Studien und reale Versorgung miteinander verknüpft sind.

Für viele Menschen mit seltenen oder schweren Erkrankungen sind klinische Studien nicht nur ein „Forschungsvorhaben“, sondern oft die einzige Chance auf eine wirksame Behandlung.
👉 Ohne Studien keine Zulassung.
👉 Ohne Zulassung keine Erstattung.
👉 Ohne Erstattung keine Versorgung.

Gerade bei seltenen Erkrankungen konnten z. B. CFTR-Modulatoren bei Mukoviszidose oder Gentherapieansätze neue Lebensperspektiven eröffnen.

Das zeigt: klinische Studien sind nicht Zukunft – sie sind Versorgung.
🔹 Was Patient:innen wichtig ist:
- frühzeitige und verständliche Information über Studienangebote
- alltagstaugliche Studiendesigns (Fahrten, Termine, Belastungen)
- verlässliche Anschlussversorgung nach Studienende
- Transparenz und Vertrauen in die handelnden Akteure
🔹 Was Patientenvertretungen beitragen:
- Sie bringen die Perspektive der Betroffenen in Planung, Ethik und Umsetzung ein.
- Sie helfen, Barrieren zu erkennen – und Teilhabe zu ermöglichen.
- Sie stärken Vertrauen durch transparente Kommunikation.

Mein Fazit:
Klinische Studien sind mehr als Wissenschaft – sie sind ein Instrument für Teilhabe, Hoffnung und Versorgung.
Patientenbeteiligung ist kein „nice to have“, sondern Voraussetzung dafür, dass Forschung wirklich bei den Menschen ankommt.

10. Oktober 2025 - Brigitte Stähle / Regionalgruppe Stuttgart

 

 


 

Wertvolle Unterstützung im Arbeitsalltag

Viele Fahrzeuge sowie Vertreter von Vereinen und sozialen Einrichtungen stehen vor dem Schloss Solitude in Stuttgart bereit, um zu ihren Einsatzorten aufzubrechen. Die Volksbanken und Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg haben auch in diesem Jahr ihre VRmobile an Vereine und soziale Einrichtungen im gesamten Südwesten übergeben.

Der Mukoviszidose Landesverband Baden-Württemberg hat dieses Jahr erstmalig einen VW Polo von der Volksbank Sindelfingen erhalten, der zukünftig von unseren mobilen Physiotherapeuten genutzt wird. Er kommt schwerkranken Patienten im häuslichen Umfeld zugute. Die Unterstützung verbessert direkt die Lebensqualität der Betroffenen und trägt zur Steigerung der Pflegequalität bei.

 

Am Schloss Solitude wurde das neue Fahrzeug übergeben. Ein Vertreter der Volksbank Sindelfingen, Britt Kühnel (Leitung Geschäftsstelle) und Rita Locher (Vorstandmitglied)


 

Unser neues Angebot: WhatsApp-Gruppe für junge CF-Familien

Valerie Volk, CF-Patientin und Ansprechpartnerin für Neudiagnostizierte in Ba-Wü betreut die WhatsApp-Gruppe für einen unverbindlichen Austausch von CF-Familien mit Kindern im Alter von 0-6 Jahren.

Familien mit gleichen Situationen können sich hier austauschen, in Kontakt kommen und ganz selbstbestimmt miteinander kommunizieren oder eben auch nur mitlesen.

Hier können Sie individuelle Erfahrungen teilen oder auch bei Unsicherheiten vom Schwarmwissen anderer profitieren und sich damit gegenseitig unterstützen.

Wir freuen uns auf alle Neudiagnostizierten und auch auf junge Familien mit Kindern im Vorschulalter, die ihre Erfahrung mit einbringen können!

Seien auch Sie dabei und bereichern unser Angebot – einfach per QR-Code in die Gruppe eintreten!

 


 

Unser neues Angebot: WhatsApp-Gruppe für CF-Familien ab dem Schulalter

Valerie Volk, CF-Patientin, Angestellte beim Muko Landesverband BaWü & psychologische Beraterin betreut die WhatsApp-Gruppe für einen unverbindlichen Austausch für CF-Familien mit Kindern ab dem Schulalter.

Auch nach jahrelanger Muko-Erfahrung begegnen uns durch Schule, Pubertät und neue Entwicklungsschritte immer wieder neue Herausforderungen und Stolpersteine. Familien mit gleichen Situationen können sich hier austauschen, in Kontakt kommen und ganz selbstbestimmt miteinander kommunizieren oder eben auch nur mitlesen.

Hier können Sie individuelle Erfahrungen teilen oder auch bei Unsicherheiten vom Schwarmwissen anderer profitieren und sich damit gegenseitig unterstützen.

Wir freuen uns über jede Familie mit ihren ganz individuellen Themen und Erfahrungen!

Seien auch Sie dabei und bereichern dieses Angebot – einfach per QR-Code in die Gruppe eintreten!

 

 


 

Infostand der LAG Selbsthilfe im Landtag Baden-Württemberg

Am 12.12.2024 machte die LAG Selbsthilfe und ihre Mitgliedsverbände mit einem Infostand im Landtag Stuttgart auf den Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung aufmerksam.

Unter der Überschrift „Teilhabe und Inklusion leben“ hatte die LAG Selbsthilfe die Forderungen der Menschen mit Behinderung und chronischen Krankheiten und deren Angehörigen aufgelistet.
Wichtig war es allen Beteiligten, dass die Lebenssituation der Menschen mit Behinderung und ihrer Angehörigen sichtbar gemacht wird. Die Politik muss aktiver werden und es darf in diesem Bereich nicht immer eingespart werden! Es gab gute Gespräche mit Landtagsabgeordneten, u.a. mit der Landtagspräsidentin Frau Aras und Dorothea Kliche-Behnke von der SPD.

Die Lag Selbsthilfe dankt allen Mitwirkenden.

 

Foto: Landtag Baden-Württemberg


 

Jahresveranstaltung des Forums "Gesundheitsstandort Baden-Württemberg"

An der sechsten Jahresveranstaltung des Forums Gesundheitsstandort Baden-Württemberg haben am 4. Dezember 2024 über 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Gesundheitswesen und Wirtschaft darüber diskutiert, was der technologische Fortschritt bisher bewirkt hat und welche Verbesserungen in der gesundheitlichen Versorgung erreicht wurden. Die Mukoviszidose war mit Stephan Kruip und Brigitte Stähle gut vertreten.

 


 

Aktuelles zur gesundheitspolitischen Arbeit

Am 26. Oktober 2023 fand die 11. Sitzung des „Sektorenübergreifenden Landesauschusses für Gesundheit und Pflege “ im VDI-Haus Stuttgart statt, zu der Gesundheitsminister Manne Lucha eingeladen hatte. Auf der Tagesordnung stand u.a. die „Sektorenübergreifende Versorgung bei Mukoviszidose“.

Prof. Dr. Claus Neurohr vom Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart stellte eindrücklich das Krankheitsbild sowie die spezialisierte Versorgung durch ein interdisziplinäres und multiprofessionelles Team vor und gab Einblicke in die Therapie.

Rita Locher vom Mukoviszidose e.V. Landesverband Baden-Württemberg referierte zum Versorgungsbedarf und der sektorenübergreifenden Versorgung der Patienten in Baden-Württemberg.

Schwerpunktmäßig ging Sie auf die Herausforderungen in der ambulanten Versorgung, wie die steigende Anzahl von erwachsenen Patienten und die defizitäre Finanzlage der ASV-Teams ein.

„Für die Stabilisierung und Sicherstellung der Erwachsenenambulanzen (ASV-Teams) in Baden-Württemberg bedarf es einer auskömmlichen Finanzierung“ so die Einschätzung von Rita Locher. Als Lösungsansatz stellte Sie ein Finanzierungsmodell in Form einer zusätzlichen pauschalen Vergütung, analog zum Abschluss in Hamburg, als Interimslösung zur momentanen ASV-Vergütung vor.

Bad Wildbad, den 30.10.2023

Rita Locher

 


 

Besuch bei der Manufaktur Jörg Geiger in Schlat

Am 29. April 2023 besuchten Rita Locher und Sophie Stähle, Vorstandsmitglieder des Mukoviszidose e.V.-Landesverband Baden-Württemberg, Herrn Jörg Geiger von der MANUFAKTUR JÖRG GEIGER, Schlat.

Jörg Geiger unterstützt seit ca. 7 Jahren die Mukoviszidose Regionalgruppe Göppingen und somit auch den Mukoviszidose e.V. Landesverband Baden-Württemberg mit dem Verkauf eines alkoholfreien PriSecco Spenden-Edition „Engelsflügel“.

Für jede verkaufte Flasche erhält der Mukoviszidose e.V., Landesverband Baden-Württemberg, 50 Cent.

Seit Beginn dieser Aktion hat Herr Geiger schon mehr als 49.000 EURO gespendet. Diese Spenden wurden für die Finanzierung wichtiger Projekte des Landesverbandes verwendet.

Den Vertretern der Regionalgruppe Göppingen, Verena Nägele und Christine Schöne, war es immer ein großes Anliegen neben der Forschung Projekte zu fördern die den Betroffenen direkt zugutekommen. So wurden z.B. die Stelle der CF-Nurse der Klinik Schillerhöhe in Gerlingen, eine Arztstelle vom Olgahospital in Stuttgart, die Kinder- und Jugendlichen-Ambulanz der Uniklinik Tübingen, aber auch die Fortbildung von Physiotherapeuten, die mobile Physiotherapie, die psychologische Betreuung von Mukoviszidose Patienten unterstützt sowie Gelder für den Unterstützungsfond bereitgestellt.

Rita Locher bedankte sich im Namen der Vorstandschaft herzlich bei Jörg Geiger und brachte Ihre Wertschätzung für die langjährige Spendenbereitschaft und Unterstützung zum Ausdruck.

Ein kleiner Tipp:

Der Prisecco „Engelsflügel“ kann direkt über den online-Shop der Manufaktur Jörg Geiger
www.manufaktur-joerg-geiger.de bezogen werden.

Alle Infos auch -> hier zum Download

 

Von links nach rechts: Volker Nägele, Sophie Stähle, Rita Locher, Bianka Uhl, Christine Schöne, Karin Kromer, Jörg Geiger
Vorne kniend von links: Michael und Matthias Schmidt


 

Aktuelles zur laufenden Petition des Landesverbandes  

Auf Einladung von Gesundheitsminister Manne Lucha fand am 08. März 2023 ein Arbeitsgespräch mit Rita Locher vom Mukoviszidose e.V. Landesverband Baden-Württemberg zum Thema „Ambulante Versorgung von Mukoviszidose Patienten in Baden-Württemberg“ statt.

Ergebnis dieses Gespräches war die Zusage von Minister Manne Lucha das Thema Mukoviszidose in der Herbstsitzung des Sektorenübergreifenden Landesauschusses für Gesundheit und Pflege zu platzieren. Hier wird der Mukoviszidose e.V. Landesverband Baden-Württemberg die Möglichkeit bekommen, das Krankheitsbild, die aktuelle Forschungslage sowie die Versorgungssituation inklusive Finanzierungsfragen vorzustellen.

Bad Wildbad

13.03.2023


 

Aktuelles zur laufenden Petition des Landesverbandes  

Am 8. Februar 2021 hat sich Manfred Lucha, Minister für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg,  bei einem Videogespräch mit Rita Locher, Vorstandsmitglied Mukoviszidose e.V. Landesverband Baden-Württemberg, über die ambulante medizinische Versorgung  von Mukoviszidose-Patienten in Baden-Württemberg, ausgetauscht.

Rita Locher hat in dem Videogespräch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die ambulante medizinische Versorgung von erwachsenen Patienten in Baden-Württemberg nicht ausreichend ist und die Zunahme der erwachsenen Patientenzahlen in den bestehenden Ambulanzen finanzielle Engpässe mit sich bringt.

Minister Manfred Lucha hat den Vorschlag von Rita Locher, eine Expertenanhörung in Form eines Rundtischgespräches einzuberufen, aufgenommen und sicherte Rita Locher zu, dass im Laufe des Jahres weitere Gespräche mit den an der Versorgung von   Mukoviszidose-Patienten beteiligten Partnern stattfinden sollen. Ziel soll es sein, ein realistisches und umfassendes Bild der Versorgungssituation von Mukoviszidose-Patienten zu  erstellen und gemeinsam zu überlegen, welche weiteren Schritte zur Verbesserung der Versorgung angestoßen werden können. Als Zeithorizont wurde der Beginn des 3. Quartals 2021 avisiert.

Rita Locher

Bad Wildbad, den 12.02.2021

 


 

Aktuelles zur laufenden Petition des Landesverbands

Der Sprecher für Gesundheits- und Suchtpolitik und Vorsitzender  des Ausschusses für Soziales und Integration, Herr Rainer Hinderer, hat Rita Locher im Landtag in Stuttgart empfangen und sich über die Arbeit des Mukoviszidose e.V. Landesverband Baden-Württemberg informiert. Hintergrund war die Petition zur Medizinischen Versorgung von Mukoviszidose Patienten in Baden-Württemberg. Aufgrund des komplexen Sachverhaltes hat Rita Locher Herrn Rainer Hinderer gebeten, die Landesregierung aufzufordern eine Expertenanhörung in Form eines Rundtischgespräches einzuberufen. In einem anschließendem Positionsschreiben des Mukoviszidose e.V. Landesverband Baden-Württemberg haben der Vorsitzende Thomas Becher und Vorstandsmitglied Rita Locher dies nochmal unterstrichen.


Am Rande des Plenums im Landtag von Baden-Württemberg. Rainer Hinderer, Sprecher für Gesundheits- und Suchtpolitik und Vorsitzender des Ausschusses für Soziales und Integration im Landtag und Rita Locher, Vorstandsmitglied Mukoviszidose e.V. Landesverband Baden-Württemberg


 

Einreichung der Petition des Landesverbands Baden-Württemberg

Der Landesverband Baden-Württemberg hat seine Petition in Anlehnung an die Petition des Bundesverbandes im Landtag von Baden Württemberg eingereicht und auf aktuelle Missstände in den Mukoviszidose-Ambulanzen hingewiesen.

Wir konnten unsere Petition mit Erhebungen, die wir bereits vor einigen Jahren gemacht haben untermauern.

Der 16. Landtag von Baden-Württemberg hat in seiner 120. Sitzung am 20.05.2020 über die eingereichte Petition entschieden.

Das Ergebnis finden Sie in der offiziellen Stellungnahme hier zum Download


 

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